Artikel mit ‘NPSH’ getagged

Spezial-Pumpentechnik zum Anfassen

Dienstag, 10. April 2018 von Rüdiger Nagel

Mit Funktionsmodellen der Spezial-Kreiselpumpen präsentiert sich Bungartz auf der Achema 2018. Besucher können sich so vom Prinzip der eigensicheren Pumpen überzeugen und diese am Stand in Betrieb setzen. In diesem Jahr sind gleich drei Funktionsmodelle im Einsatz.

Eines zeigt das Selbstregelprinzip der Pumpen der Baureihe V-A. Diese Vertikalpumpen passen sich eigenständig an veränderliche Zulaufmengen an – ohne jede mechanische oder elektrische Regeleinrichtung. Sie fördern kavitationsfrei, sind trockenlaufsicher, selbstentlüftend und haben einen niedrigen NPSH-Wert. Auf der Achema werden damit der Selbstregelungseffekt und weitere Funktionen gezeigt wie z.B.:

(mehr …)

Hermetisch dichte Chemiepumpe aus Vollkeramik

Donnerstag, 15. März 2018 von Rüdiger Nagel

Der Spezialpumpenhersteller Bungartz hat seiner bewährten Vertikal-Kreiselpumpe der Baureihe MPCV eine ganze Reihe an Eigenschaften mitgegeben, so z.B.

  • konstruktiv trockenlaufsicher,
  • mit geringer Zulaufhöhe,
  • selbstregelnd und
  • hermetisch dicht

mitgegeben. Diese Chemiepumpe wurde für schwierige Einsatzfälle konstruiert. Sie hat sich bei der Förderung extremer Medien, die gleichzeitig heiß, verschleißend u. korrosiv sind (z. B. Ammoniumnitrat mit Dolomit, Eisenoxid-, Gips- u. Staubschlämme, u. v.) bereits weltweit bewährt. Jetzt ist die 3-Phasen-taugliche und eigensichere Spezialpumpe auch in einer Vollkeramikversion (K-MPCV-AN) verfügbar.

(mehr …)

7 Irrtümer über Zentrifugal-Pumpen,….

Donnerstag, 17. November 2016 von Rüdiger Nagel
Christian Wallrodt

Christian Wallrodt

… die Sie endlich über Bord werfen sollten!

Dipl.-Ing. Christian Wallrodt, seit 1999 Leiter für Technik und Verkauf bei Wernert-Pumpen GmbH, hat hier – wie er sagt – „einige Pumpenpraxis-Themen, die mir seit einiger Zeit auf der Seele brennen“, zusammengefasst.

Irrtum 1: Ist doch nur ’ne Pumpe…
Natürlich wird jeder damit berufsmäßig Beschäftigte „sein“ Produkt wichtiger nehmen, als es wirklich ist. Aber bei Pumpen hat man doch teils den Eindruck, dass sie nicht so ganz ernst genommen werden. Das mag am Preis liegen. Kostet ein Gaskompressor im Vergleich schnell einige Millionen € und ist bespickt mit Sensoren, die jeden Husten diagnostizieren, so ist die Pumpe meist im Bereich € 10.000,- angesiedelt – und damit ziemlich uninteressant. Die Pumpe lässt man „verrecken“. Daher zieht ein stetiger Strom an Reparatur-Pumpen durchs Land und in Summe kommen dann auch Millionen-Beträge zusammen. Die beiden häufigsten Praxis-Fehler sind schnell zu benennen:

  • Die Pumpe wird ohne Flüssigkeitsaustausch betrieben und heizt sich auf.
  • Oder sie wird gar ganz ohne Flüssigkeit betrieben und reibt sich heiß, wie ein Motor ohne Öl.

In beiden Fällen werden durch unzulässig hohe Temperaturen Schäden erzeugt, die nicht selten einen wirtschaftlichen Totalschaden bedingen. Oft fehlt auch in den höheren Etagen die Ingenieur-Kompetenz und so gehen Gleichgültigkeit und Unwissen eine unheilige Allianz ein.

(mehr …)