Artikel mit ‘NPSH’ getagged

Laufrad verbessert Saugverhalten in Hochdruckpumpen

Dienstag, 24. Juli 2018 von Rüdiger Nagel

Für die mehrstufigen Hochdruckpumpen der Baureihe Movitec haben die KSB-Experten ein spezielles Laufrad entwickelt. Dieses verbessert das Saugvermögen (NPSH-Wert) der Pumpen deutlich.

Das gilt vor allem für Anwendungen mit kritischen Zulaufbedingungen wie zum Beispiel Kesselspeisung sowie solchen, bei denen eine Pumpe Wasser aus niedrig gelegenen Behältern oder mit höheren Temperaturen ansaugen muss. Hier kann durch einen Druckabfall im Ansaugbereich Kavitation in der ersten Pumpenstufe entstehen. Als Folge kommt es zu übermäßigem Verschleiß an Pumpenteilen oder Motorlagern und damit zu einer reduzierten Lebensdauer der Pumpe aufgrund beschädigter Teile und einer nicht entlasteten Hydraulik.

Die Neuentwicklung ist als Alternative zum Standardlaufrad erhältlich.

(mehr …)

Kleine Fördermengen und große Förderhöhen

Freitag, 18. Mai 2018 von Rüdiger Nagel

Seitenkanalpumpen sind selbstansaugend,

  • fördern problemlos Flüs­sigkeits-Gas-Gemische und
  • verfügen über niedrige NPSH-Werte.

Ihren Einsatz finden sie bei eher kleinen Fördermengen, können aber große Drücke erzeugen. Der Seitenkanalpumpen-Spezialist  Sero PumpSystems wird auf der Achema 2018 das Mini Pump Lab (Abb. rechts) im Einsatz haben um den interessierten Besuchern die Wirkungsweise und besondere Funktionalität von Multifunktionspumpen hautnah und live zu demonstrieren. Gezeigt werden hier u.a. die sehr einfache Regelbarkeit von Seitenkanalpumpen im Umfeld von Industrie 4.0, sowie die Betriebspunktüberwachung im Fahrbereich der Pumpe.

(mehr …)

7 Irrtümer über Zentrifugal-Pumpen,….

Donnerstag, 17. November 2016 von Rüdiger Nagel
Christian Wallrodt

Christian Wallrodt

… die Sie endlich über Bord werfen sollten!

Dipl.-Ing. Christian Wallrodt, seit 1999 Leiter für Technik und Verkauf bei Wernert-Pumpen GmbH, hat hier – wie er sagt – „einige Pumpenpraxis-Themen, die mir seit einiger Zeit auf der Seele brennen“, zusammengefasst.

Irrtum 1: Ist doch nur ’ne Pumpe…
Natürlich wird jeder damit berufsmäßig Beschäftigte „sein“ Produkt wichtiger nehmen, als es wirklich ist. Aber bei Pumpen hat man doch teils den Eindruck, dass sie nicht so ganz ernst genommen werden. Das mag am Preis liegen. Kostet ein Gaskompressor im Vergleich schnell einige Millionen € und ist bespickt mit Sensoren, die jeden Husten diagnostizieren, so ist die Pumpe meist im Bereich € 10.000,- angesiedelt – und damit ziemlich uninteressant. Die Pumpe lässt man „verrecken“. Daher zieht ein stetiger Strom an Reparatur-Pumpen durchs Land und in Summe kommen dann auch Millionen-Beträge zusammen. Die beiden häufigsten Praxis-Fehler sind schnell zu benennen:

  • Die Pumpe wird ohne Flüssigkeitsaustausch betrieben und heizt sich auf.
  • Oder sie wird gar ganz ohne Flüssigkeit betrieben und reibt sich heiß, wie ein Motor ohne Öl.

In beiden Fällen werden durch unzulässig hohe Temperaturen Schäden erzeugt, die nicht selten einen wirtschaftlichen Totalschaden bedingen. Oft fehlt auch in den höheren Etagen die Ingenieur-Kompetenz und so gehen Gleichgültigkeit und Unwissen eine unheilige Allianz ein.

(mehr …)