Artikel mit ‘Flüssigkeitsringvakuumpumpe’ getagged

Oerlikon Leybold Vacuum: Vakuumtechnik für erstes Heliumplasma

Freitag, 08. Januar 2016 von Rüdiger Nagel
Plasma Generation im Stellarator Copyright Max-Planck für Plasmaphysik, IPP

Plasma Generation im Stellarator
Copyright Max-Planck für Plasmaphysik, IPP

Die Erzeugung des ersten Plasmas in der Fusionsanlage Wendelstein 7-X des Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald, Deutschland ist geglückt. Nach über zehnjähriger Bau- und Vorbereitungszeit ist es den Forschern am 10. Dezember 2015 gelungen, die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator in den Pilotbetrieb zu nehmen. Dabei haben die Wissenschaftler ein Milligramm Heliumgas in ein leergepumptes Plasmagefäß gespeist und unter Einsatz der Vakuumtechnologie aus dem Hause Oerlikon Leybold Vacuum das erste Plasma im Ring erfolgreich erzeugt.

Die Anforderungen sind enorm, weil das Heliumplasma bei Temperaturen von mehreren Millionen Grad erzeugt wird. Dafür muss das Gemisch aus Ionen und Elektronen, von Magnetfeldern gehalten, berührungsfrei in einem Vakuumgefäß schweben. Der Ring aus 70 supraleitenden, 3,5 Meter hohen Magnetspulen, von einer ringförmigen Stahlhülle umgeben, bildet dabei das Herzstück der Anlage. In einem luftleer gepumpten Innenraum werden die Spulen mit flüssigem Helium auf  Supraleitungstemperatur nahe des absoluten Nullpunktes heruntergekühlt. Nach Einsetzen der Supraleitung ist der Energieverbrauch für das Erzeugen des Magnetfeldes minimal.

(mehr …)

Oerlikon Leybold: Remote Monitoring für mehr Prozesssicherung

Dienstag, 02. Juni 2015 von Rüdiger Nagel
Remote Monitoring für Vakuumanlagen

Remote Monitoring für Vakuumanlagen

Oerlikon Leybold bietet Betreibern seiner Vakuumlösungen individuelle Service Level Agreements (SLA) und garantiert damit die Verfügbarkeit von Serviceexperten sowie die Einhaltung von schnellen Reaktionszeiten. Die zustandsorientierte, vorausschauende Instandhaltungsstrategie ermöglicht den Anwendern so eine maximale Anlagenverfügbarkeit und minimiert ungeplante Produktionsausfälle.

So bieten etwa Schwingungsüberwachungssysteme für trocken verdichtende Pumpen auf dem Gebiet der Wärmebehandlungsanlagen ein großes Potenzial. Zunehmender Verschleiß an der Pumpe wird ebenso detektiert wie Prozesseinflüsse durch beispielsweise Belagbildung oder Partikeleintrag. Notwendige Instandhaltungsmaßnahmen werden dann eingeleitet, wenn es der Zustand der Pumpen auch tatsächlich erfordert. Die Laufzeiten werden maximiert und das Instandhaltungspersonal effizienter
eingesetzt.

(mehr …)