Die ‚IndustrieTage Wassertechnik‘ des DWA gehen in die zehnte Runde: Die Veranstaltung am 18. und19. November 2025 in Berlin bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch zwischen industriellen Wassernutzern, Technologieentwicklern, Wissenschaft und Behörden. Sie informiert über neue Erkenntnisse aus der Forschung und gewährt vielfältige Einblicke in die Praxis der industriellen Wasserwirtschaft.
Im Mittelpunkt der Tagung stehen Strategien zur Kühl- und Abwasserbehandlung, bei denen neue Verfahren und konkrete Anwendungen mit hohem Praxisbezug vorgestellt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf anaeroben Behandlungsverfahren, deren Bedeutung für zahlreiche Industriezweige stetig wächst. Auch die Entwicklungen im Bereich der Wasserwiederverwendung werden thematisiert – insbesondere als Antwort auf klimabedingte Schwankungen bei der Wasserverfügbarkeit. Darüber hinaus widmet sich die Veranstaltung dem steigenden Digitalisierungsdruck und der gezielten Integration von Künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse.
Die insgesamt 18 Fachvorträge bilden die Grundlage für gemeinsame Diskussionen darüber, wie innovative Konzepte und Technologien dazu beitragen können, Ressourcen zu schonen, Prozesse effizienter zu gestalten und die Nachhaltigkeit in der Industrie und der industriellen Wasserwirtschaft weiter voranzubringen.
Die IndustrieTage Wassertechnik werden im zweijährigen Wechsel von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und der Dechema organisiert und blicken auf eine erfolgreiche 20-jährige Geschichte zurück. Sie haben sich als anerkannte Kooperationsveranstaltung etabliert und werden durch eine Fachausstellung ergänzt, in der Unternehmen und Dienstleister ihre Lösungen und Produkte präsentieren.
Die Tagung findet im H 4 Hotel Berlin Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 32, 10178 Berlin statt. Sie richtet sich an industrielle Wassernutzer*innen, Technologieentwickler*innen, Wissenschaftler*innen und Vertreter*innen von Behörden. Die Teilnahme kostet 910 Euro, DWA-Mitglieder zahlen 750 Euro.












Klimabedingte Schwankungen bei der Wasserverfügbarkeit werden hier sehr deutlich als Zukunftsthema gesetzt. Gerade in der Praxis zeigt sich aber, dass nicht nur Verfahren entscheidend sind, sondern auch der Schutz der Technik selbst. Wenn Maschinen sauber geführt und zuverlässig abgeschirmt sind, bleiben Prozesse stabiler und Ausfälle seltener.
Wird auf der Tagung auch über den Zusammenhang zwischen Wassermanagement und technischer Betriebssicherheit gesprochen?
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