Neuartiges Pumpenschutzventil vor allem für Pumpen in Kesselspeisewasserkreisläufen

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Diese Armatur schützt Pumpen z.B. in Gas-Dampf-Kombikraftwerken

Schroeder Valves hat ein neues Pumpenschutzventil entwickelt. Es ist auf Drücke von 140 bis 250 bar in Anlagen mit häufigem Betrieb im Mindestmengenbereich der Pumpe ausgelegt. Es kommt damit insbesondere in Kesselspeisewasserkreisläufen von Gas- und Dampf-Kombikraftwerken für den Schutz von Kreiselpumpen zum Einsatz. Aber auch in Zellstofffabriken und anderen Kraftwerksanlagen schützt es Pumpen.

Die Betriebsweise von Kraftwerken hat sich stark verändert: Wo früher noch fast ausschließlich nahe am Nennlastpunkt der Anlagen gearbeitet wurde – ein Bereich in dem der Bypass des Mindestmengenventils geschlossen ist – findet man heute immer mehr Fälle von zum Teil stark schwankenden Lastbedingungen bis in den einstelligen Prozentbereich der Nennlast, was es dann zu kompensieren gilt. Dies trifft insbesondere auf Kombikraftwerke zu und ist auch bedingt durch die steigende Nutzung von erneuerbaren Energien.

Solche durch Kavitation beschädigte Drosseln sind jetzt ausgeschlossen.

Speziell im kritischen Bereich bei Prozessmengen knapp unterhalb der Pumpenmindestmenge war es bisher kaum möglich, ohne Schäden durch Kavitation den Betrieb mit einem regulär arbeitenden Ventil zu gewährleisten. Das neue Ventil erlaubt dies jedoch, nach Herstellerangaben „sogar im Bereich der Schaltpunkt-Hysterese.“

Verschleißfrei von null bis 100%

Dieses Schutzventil steuert den Bypass durch einen mehrstufigen Kolben, der bei allen Durchflussmengen eine definierte mehrstufige Druckreduzierung ermöglicht und dadurch jederzeit einen kavitationsfreien Betrieb gewährleistet. Der Kolben des Ventils wird direkt vom Kegel über einen Hebel betätigt. Die Stellkräfte werden mittels Druckausgleich soweit reduziert, dass die Unterstützung durch ein Pilotsystem nicht erforderlich ist.

Ein spezielles Design des volumenstromgeregelten Kegels als auch die Konstruktion des Bypasses bzw. des Kolbens schützen die Einheit optimal vor Verschleiß und Kavitation im gesamten Betriebsbereich, von null bis 100%.

Diese Pumpenschutzventil steht in den Standard-Nennweiten DN80 bis DN250 sowie den Druckstufen PN250 bis 400 nach EN 1092 zur Verfügung, wobei andere Standards wie z. B. ASME B16.5 ebenso wie weitere Nenngrößen und Druckstufen möglich sind. Gleiches gilt nach Herstellerangaben für die Werkstoffauswahl, „der von C-Stählen über Edelstähle bis Superduplex kaum Grenzen gesetzt sind.“

schroeder-valves.com

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