Dynamic Control verschiebt Betriebspunkt von Heizungspumpen ausgehend von der aktuell gewählten Regelkurve so lange …

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KSB Spezialisten haben für ihre Heizungsumwälz­pumpen der Baureihen Calio und Calio S eine neue Funktion unter dem Namen ‚Dynamic Control‘ entwickelt. Dahinter verbirgt sich ein Programm, mit dessen Hilfe sich die Leistungsaufnahme der Pumpen um bis zu 20 Prozent gegenüber herkömmlich geregelten Aggregaten reduzieren lässt.

Moderne Umwälzpumpen verändern ihre Drehzahl in Abhängigkeit vom aktuell vorliegenden Bedarf. Dabei stellen sie ihren Förderstrom und ihre Förderhöhe anhand eines Algorithmus so ein, dass sich ihr Betriebspunkt entlang einer programmierten Regelkurve verschiebt.

Die minimale Anlagenkennlinie beschreibt den Rohrleitungswiderstand, wenn alle Thermostatventile vollständig geöffnet sind. Da die minimale Anlagen­kennlinie meist nicht bekannt ist, stellt der Planer die Regelkurve bei herkömmlichen Systemen so ein, dass sie deutlich oberhalb der minimalen Anlagenkennlinie liegt. Damit wird Energie verschenkt und es können störende Geräusche an den Thermostatventilen der Heizkörper entstehen.

In der jüngsten Generation der Calio S ist die neue Dynamic-Control-Funktion bereits integriert, mit der sich 20 Prozent an elektrischer Energie einsparen lassen. (© KSB SE & Co. KGaA)

Dynamic Control verschiebt den Betriebspunkt ausgehend von der aktuell gewählten Regelkurve so lange nach unten, bis die minimale Anlagen­kennlinie erreicht ist. Sollte letztere unterschritten werden, so erkennt dies der Algorithmus und schaltet die Pumpe zurück auf die Ursprungs­regelkurve, um ausreichende Versorgung sicherzustellen. Das Erkennen der minimalen Anlagenkennlinie aus dem Signal des Förderstroms ist so sicher, dass eine Unterversorgung ausgeschlossen ist. So ist eine ausreichende Wärmeversorgung eines Gebäudes garantiert.

Da die Umsetzung rein softwarebasiert ist, entstehen keine zusätzlichen Kosten durch weitere Sensoren oder Aktoren. Alle notwendigen Informationen ermittelt die Pumpe automatisch aus ihren internen Signalen. Der Installateur muss keine aufwendigen Einstellungen mehr vornehmen, da die Pumpe die Anlagenkennlinie selbst ermittelt. Daraus resultieren für den Betreiber geringere Stromkosten und weniger Geräusche. Ersteres schlägt sich positiv in der CO2-Bilanz nieder.

Die neue Funktionalität ist bereits in den aktuellen Baureihen Calio und Calio S integriert und kann als Update in verbaute Pumpen der dritten Generation dieses Typs aufgespielt werden.

www.ksb.com

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