ABB macht Motor- und Pumpenüberwachungssenor ex-sicher

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Mit einem – auch nachträglich aufgebrachten – Sensor startete ABB 2016 in eine kabellose Überwachung von Elektromotoren. 2018 folgte dann eine Sensorvariante speziell für Pumpen. Nun stellt das Unternehmen auf der Hannover Messe 2020 (20. – 24.04.2020) den nächsten Entwicklungsschritt dieser Sensoren vor: der ABB Ability Smart Sensor für Niederspannungsmotoren ín Ex-Bereichen.

ABB erweitert damit den Einsatzbereich des Sensors für Pumpenbetreiber in der Chemie-, Öl- und Gasindustrie. Sie können jetzt in zahlreichen Applikationsbereichen von einer – laut  ABB – „kostengünstigen Zustandsüberwachung profitieren.“

ATEX- und IECEx-zugelassen – entspricht strengsten Anforderungen an Betriebsmittel zur Verwendung in Ex-Bereichen – Schutzart IP66/67

Der drahtlose Sensor überwacht wichtige Parameter, wie z.B. an Motoren

  • Oberflächentemperatur
  • Vibrationen (radial, tangential, axial)
  • Drehzahl
  • Betriebsstunden
  • Anzahl der Starts
  • Einspeisefrequenz
  • Leistung
  • Verbleibende Zeit bis zur Nachschmierung

um daraus Informationen über die Leistung und den Zustand von Komponenten wie Motoren und Pumpen zu liefern. So können jetzt auch Assets in Ex-Bereichen sicher aus der Ferne überwacht werden. Dank der Kombination von Konnektivität und Datenanalysen können Betreiber ihre Wartungsaktivitäten im Vorfeld planen, Ausfallzeiten reduzieren und die Lebensdauer von Anlagen erhöhen.

„Unsere neue Generation intelligenter Sensoren stellt hilfreiche Daten bereit, sodass die modernste Analytik von ABB auch in Ex-Bereichen genutzt werden kann“, sagt Tobias Schmidt, Produktmanager Digitalisierung bei ABB Automation Products. „Aufgrund der höheren Empfindlichkeit der Smart Sensors können Betreiber etwaige Probleme früher erkennen. Die neuen Sensoren bieten auch mehr Überwachungsfunktionen, mehr Kommunikationsmöglichkeiten und ausgezeichnete Akkulaufzeiten.“

Die Akkulaufzeit des Sensors ist bis zu dreimal länger als die Laufzeit der meisten vergleichbaren Produkte – Schmidt spricht von bis zu 15 Jahren. Er wird für die gesamte Lebensdauer versiegelt (Schutzart IP66/67) und kann in wenigen Minuten mit einer einfachen Halterung direkt an der Anlage angebracht werden.

Über das Internet-Portal steht ein umfassendes Dashboard für Betreiber zur Ansicht der Zustands-und Leistungsentwicklung des Antriebsstrangs, Zugriff auf historische Daten, Verwaltung der Zugriffsrechte, Einstellen von Warnungen und Alarmen zur Verfügung. Es gibt eine App–Schnittstelle zum Status der Anlage für Techniker im Werk. Die Smart Sensor-Daten können auch über eine Cloud-Schnittstelle in ein anwendereigenes System integriert werden.
Selbstverständlich können die Sensor-Daten können mit Daten anderer ABB-Monitoring-Lösungen und externen Datenquellen zu einer aggregierten Ansicht einer Großanlage zusammengeführt werden. AssetInsight unterstützt sowohl On-Premise-als auch Cloud-Lösungen.

Der Sensor kommuniziert mit Smartphones, Tablets, PCs und Gateways von Anlagen und nutzt hierfür energiesparende Bluetooth- oder WirelessHart-Technologien. Dank des neuen Designs wurde die Reichweite der Antenne um den Faktor drei bis vier erhöht. Das bedeutet, dass nun auch bei einer Entfernung von einigen 100 Metern (Sichtverbindung) eine zuverlässige Kommunikation möglich ist.

Ein weiteres wichtiges Upgrade ist die höhere Empfindlichkeit der Sensoren gegenüber geringfügigen Veränderungen des Anlagenzustands. So erfolgt bei Lagerschäden eine frühzeitige Warnung. Die Sensoren sind in der Lage, ein viel größeres Datenspektrum zu generieren. Außerdem wurden sie mit einer modernen integrierten Elektronik ergänzt, die auf der umfassenden Erfahrung von ABB im Bereich Elektromotoren basierende fortschrittliche Algorithmen enthält. Auf diese Weise erhalten Anlagenbetreiber und Wartungsteams aufschlussreiche Informationen, um potenzielle Ausfälle im Vorfeld zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, bevor es tatsächlich zu einem Ausfall kommt.

Die Zertifizierung des smarten Sensors für die Gefahrenbereiche ATEX, IECEx sowie NEC ist nahezu abgeschlossen. Weitere werden im Lauf des Jahres folgen.

Die Eigenschaften des jüngstes Mitglied der Smart Sensor-Familie auf einen Blick

  • Zugelassen für explosionsgefährdete Bereiche
  • Moderne Sensortechnik und fortschrittliche mechanische Konstruktion
  • Fernüberwachung oder einfache Integration in werkseigene Systeme
  • Einblicke in Anlagenzustand und Leistung
  • Reduziert Wartungs- und Energiekosten
  • Verhindert Risiken und ungeplante Stillstände
  • Lässt sich problemlos nachträglich an Motoren, Pumpen, Lagerträger von ABB oder Drittanbietern einbauen
  • Intuitive Nutzerführung

Die bisher vorgestellten – nicht ex-geschützten – Sensoren für Motoren, Pumpen und Lagerträger werden weiterhin angeboten.

www.abb.de

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