Rotating Equipment Services – Gebündelte Leistungen für alles, was sich dreht

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Rotating Equipment wie Pumpen, Turbinen oder Kompressoren bildet oft das „Herzstück“ einer Anlage. Die Geräte laufen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Mit einem Komplettangebot aus erfahrenen Technikern und Ingenieuren, umfassenden Services und Leihmaschinen bietet Bilfinger Betreibern in der Prozessindustrie ein Rundum-Sorglos-Paket für Rotating Equipment.

Inspektion eines Dampfturbinen Rotors.

„Die Ansprüche an Produktivität und Verfügbarkeit des Rotating Equipment sind in der Prozessindustrie enorm hoch“, so Bernardo Sequeira, zuständig für die Weiterentwicklung des Geschäftsfelds Rotating Equipment bei Bilfinger in Europa. „Es gilt, einen Balanceakt zu bewältigen: Die Geräte müssen wirtschaftlich betrieben werden, aber nicht auf Kosten der Verfügbarkeit.“

Die Services von Bilfinger umfassen daher Leistungen über den gesamten Lebenszyklus des Rotating Equipment hinweg: von der herstellerunabhängigen Beratung über Wartung bis hin zur Instandsetzung und fortlaufenden Optimierung.

Demontage einer Kreiselpumpe.

Sequeira sieht großen Bedarf für Serviceleistungen in dem Bereich, denn in vielen Unternehmen fehle es heute an Fachwissen über Rotating Equipment: „Diese Lücke können wir schließen. Der Vorzug von Bilfinger gegenüber den Servicekräften der Original Equipment Manufacturer (OEM) ist, dass unsere Experten herstellerübergreifendes Wissen haben und gleichzeitig unabhängig sind.“ Rund 500 erfahrene Techniker und Ingenieure von Bilfinger betreuen allein in der Region Kontinentaleuropa die Kunden aus Chemie und Petrochemie sowie der Öl- und Gasindustrie.

Großer Mietpool für Aggregate aller Art

Neben den herstellerunabhängigen Servicedienstleistungen liegt ein weiterer Vorteil für die Kunden von Bilfinger in dem rund 20.000 Geräte umfassenden Mietpool. Denn durch das Anmieten von Pumpen, Elektromotoren oder Frequenzumrichtern spart der Kunde Investitionskosten im Vergleich zum Kauf der Geräte. Bei Ausfall des gemieteten Aggregats kann Bilfinger die schnelle und unkomplizierte Versorgung mit einem Ersatz wiederum aus dem Gerätepool sicherstellen – je nach Standort innerhalb von nur wenigen Stunden.

Weitere Vorteile bietet der Value Performance Contract. Der Kunde erhält hier eine Verfügbarkeitsgarantie zum Festpreis – mit vertraglich sinkenden Wartungskosten. „Wir stellen den Kunden das optimale Equipment für ihre Anforderungen und bieten begleitende Services. Nutzung, Engineering, Instandsetzungs- sowie Wartungsleistungen sind darin enthalten. Das ist quasi ein Rundum-Sorglos-Paket“, hebt Sequeira die Vorteile des Modells hervor.

Laser Wellenausrichtung an einer Kreiselpumpe.

Optimierungen über die gesamte Lebensdauer

Bei der Optimierung des Pumpenbetriebs geht es vor allem um Energieeinsparung. 80 Prozent der Lebenszykluskosten von vielen Pumpen sind Energiekosten. Davon lassen sich bis zu 60 Prozent einsparen, denn oft werden Pumpen nicht am optimalen Betriebspunkt betrieben. „Unsere Fachleute analysieren zusätzlich zur Pumpe die Installation und die vor- und nachgelagerten Aggregate in der Anlage. Dafür nutzen wir die jahrzehntelange Erfahrung von Bilfinger in der Prozessindustrie. So zeigen wir Verbesserungspotenziale auf und übernehmen auf Wunsch auch direkt die Umsetzung“, betont Sequeira.

Auch das Thema Industrie 4.0 fließt bei den Servicedienstleistungen rund um das Rotating Equipment ein. Dabei geht es vor allem um die vorausschauende Wartung. Sequeira erläutert dies an einem konkreten Kundenauftrag von Bilfinger: „Prescriptive Maintenance mittels Schwingungsmessungen an Lagern setzen wir schon erfolgreich ein, beispielsweise an einem Wasserkraftwerk. Der Ausfall von Lagern an den Turbinen führte zu unerwarteten Ausfallzeiten mit enormen Produktionsverlusten. Wir haben die gespeicherten Datenmengen der installierten Sensoren für Schwingungsmessungen, welche die Ausfälle dokumentieren, analysiert und ausgewertet. Wenn bestimmte Schwingungssignale jetzt nicht mehr im Sollbereich sind, wird automatisch ein Signal ausgelöst, welches dem Wartungspersonal die Anweisung zum Lagerwechsel gibt. So können die Betreiber rechtzeitig eingreifen und einen drohenden Schaden noch abwenden.“

Spalteinstellung an Flüssigkeitsringverdichter.

Bei Pumpen setzte Bilfinger in einem konkreten Anwendungsfall kognitive Sensoren ein. Mit ihnen lassen sich auffällige Laufgeräusche bewerten, einer Ursache zuordnen und gegebenenfalls eine entsprechende Maßnahme rechtzeitig einleiten. Somit kann diese zustandsorientierte Instandhaltung ebenfalls einen unerwarteten Pumpenausfall verhindern.

Internationales Netzwerk

Als globaler Industriedienstleister kann Bilfinger dabei gezielt auf die Bedürfnisse seiner internationalen Kunden eingehen. In einem unternehmensweiten Netzwerk von Technikern und Ingenieuren unterstützen sich die Ländergesellschaften von Bilfinger gegenseitig und tauschen fortlaufend ihr Wissen und regionale Besonderheiten aus. In Deutschland ist einer der Schwerpunkte zum Beispiel Pumpen, in Norwegen dagegen Turbomaschinen. Der Kunde beauftragt am Ende nur einen Servicedienstleister. „Bilfinger kümmert sich dann darum, dass in den Anlagen alles rund läuft – unabhängig von Ländergrenzen.“

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