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Mit zweispindeligen Schraubenspindelpumpen hat sich ITT Bornemann in den letzten 75 Jahren einen Namen gemacht und in diesem Bereich viele Innovationen und Patente auf den Markt gebracht. Auch in der Lebensmittelbranche müssen dickflüssige Medien gefördert werden, speziell hierfür optimiert ITT Bornemann die Schraubenspindeltechnologie. Jetzt hat das Unternehmen die fünfte Generation der so genannten SLH mit zahlreichen Verbesserungen vorgestellt.

Die Medien werden bei der SLH (hier Modell SLH4G) besonders schonend gefördert. Die neue Generation erlaubt den Austausch der Fördergeometrien ohne Ausbau der Getriebeeinheit

Der Vorteil der Schraubenspindelpumpe für Lebensmittel liegt neben der besonders schonenden Förderung in der Verschleißarmut sowie im Bedienkomfort. Die Förderelemente bestehen aus zwei kontaktfreien Förderschrauben, die mit dem Pumpengehäuse geschlossene Kammern bilden. „Die Rotation der Förderschrauben erlaubt, das Fördermedium in den Kammern kontinuierlich entlang der Schraubenachse vom Saug- zum Druckraum zu bewegen“, erklärt Jens Dralle, Global Product Manager Industrial bei ITT Bornemann. „In Standard-Drehrichtung befindet sich die Saugseite am axialen Ende und der druckseitige Auslass vertikal in der Mitte der Pumpe. Die Umkehr der Drehrichtung der Förderschrauben ermöglicht einen reversiblen Betrieb der Pumpen zum Beispiel zur Entleerung der saugseitigen Rohrleitung.“

Innovation, die vieles einfacher macht
Die schonende, axiale Förderung des Mediums stellt sicher, dass während des gesamten Fördervorganges die Eigenschaften des Produktes in Größe, Struktur und Optik erhalten bleiben. Ihre Vorteile kann die Pumpe auch in der Süßwarenherstellung ausspielen: Dort werden beispielsweise Schokomasse mit Haselnusspartikeln kontaktfreie und damit verschleißfrei gefördert. Laufruhe der Pumpe und sehr geringe Pulsation sind weitere Vorteile.

Die Fördergeometrien berühren sich bei einer Schraubenspindelpumpe nicht, weswegen die Pumpe als besonders verschleißarm gilt

Einer der größten Vorteile der Schraubenspindeltechnologie in der Lebensmittelbranche ist nach Bornmann Einschätzung die Simplizität des Systems: „Die Pumpen sind nicht nur reinigbar, ohne sie aus der Anlage rauszunehmen, sie können den Prozess sogar selbst durchführen. Die Drehzahlregelung von 1:10 bis 1:15 bei proportionaler Fördermenge lässt den Produktbetrieb und die Reinigung mit nur einer Pumpe zu. Dadurch werden die Investitionskosten reduziert.“

Weniger Wartung, weniger Verschleiß
Bei der Weiterentwicklung der SLH hat Bornemann vor allem die Wartungsmöglichkeiten weiter verbessert. „Dichtung und Förderschrauben sind bei der neuen Pumpe austauschbar, ohne dass das Getriebegehäuse geöffnet werden muss“, so Dralle. „Darüber hinaus wurde die Pumpe insgesamt hydraulisch optimiert und so die Strömung verbessert. Ein besserer Querschnitt bewirkt weniger Verluste in der Pumpe und lässt sie noch effizienter arbeiten. Zudem ist die neue SLH rückwärts kompatibel zu allen Modellen, die es vorher gab, und problemlos austauschbar.“

Schraubenspindelpumpen haben – wie schon erwähnt – den Vorteil, dass sich die Förderelemente nicht berühren. Adhäsiver Verschleiß ist ausgeschlossen. Abrasion und Erosion lagen deshalb im Fokus der Ingenieure. Zahnpasta oder scharfe Chilisoße zum Beispiel sind Produkte, die Verschleiß beschleunigen. Am Versuchsstand entwickelten die Ingenieure von Bornemann nun Techniken, die die Fördergeometrien widerstandsfähiger machen: „Eine Kombination aus Randschichthärtung und Dünnschichtbeschichtung des Grundmaterials zeigte sich als besonders vielversprechend“, erklärt Dralle. „Eine Standzeitverlängerung um den Faktor vier bis fünf kann dadurch erzielt werden.“

www.bornemann.com/de-DE/Industries/Food-Pharma/

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