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Kannefass, Schmitz, Timmermann, Bross (v. l. n r.)

Die Geschäftsleitung der KSB Management SE, bestehend aus den geschäftsführenden Direktoren

  • Dr. Stephan Timmermann, Sprecher (2. v. r.)
  • Dr. Stephan Bross, Technik (r.)
  • Ralf Kannefass, Vertrieb (l.)
  • Dr. Matthias Schmitz, Finanzen (2. v. l.)

gaben heute auf der Bilanzpressekonferenz einen detaillierten Einblick in das Ergebnis des Jahres 2018. Gegenüber den bereits im Januar 2019 genannten und hier veröffentlichten Zahlen ergeben sich nahezu keine Veränderung. Dennoch hier nochmals die wesentlichen Größen:

  • der Auftragseingang ist um 38,2 Mio. € auf 2.303,5 Mio. €
  • der Umsatz um 41,0 Mio. € auf 2.245,9 Mio. €

gestiegen. Ohne Währungseinflüsse hätte das Wachstum mit einem Plus von 6 % bzw. 6,1 % deutlich höher und im Rahmen der Erwartungen gelegen. Das Ergebnis (EBIT) lag mit 74,7 Mio. € deutlich unter dem des Vorjahres. Hier haben sich die bereits zum Halbjahr angekündigten Rückstellungen für ein Großprojekt in Großbritannien sowie Sonderabschreibungen negativ auf das Ergebnis ausgewirkt. Mit diesen Maßnahmen hat das Unternehmen Impairment-Risiken Rechnung getragen sowie auf die aktuellen politischen Rahmenbedingungen im Geschäft mit dem Iran reagiert.

Serviceoptimierungen mittels Datenbrille eröffnen schnellere Reaktionsmöglichkeiten und neue Geschäftsmodelle

Ferner haben sich Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertreter auf eine Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung geeinigt. Damit wird den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, zwischen laufender Rente und einer einmaligen Kapitalauszahlung zu wählen. Hierdurch wird die Bilanz entlastet und auch ein einmaliger operativer Ergebniseffekt erzielt.

„Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsjahr zufrieden, denn ohne die Währungseinflüsse hätten Auftragseingang und Umsatz unseren Prognosen entsprochen. Selbstverständlich sind wir vom wirtschaftlichen Ergebnis enttäuscht. Mit den genannten Korrekturmaßnahmen sowie mit unserem eingeleiteten Struktur- und Wachstumsprogramm Climb 21 werden wir die Weichen auf langfristiges profitables Wachstum stellen“, sagt Dr. Stephan Timmermann heute.

Der KSB SupremServ genannte Geschäftsbereich weist ein überproportionales Wachstum auf. Gerade hier sucht die KSB verstärkt nach Servicefachleuten.

Alle Regionen haben zum Wachstum beigetragen. Mit zwei Dritteln trugen Asien und Europa den größten Teil dazu bei. Auch die Gesellschaften in Nordamerika haben sich gut entwickelt, während Südamerika aufgrund der Währungseinflüsse schwächer ausgefallen ist. Größtes Segment ist nach wie vor „Pumpen“ mit einem Auftragseingang von 1.506,2 Mio.€. Im Segment “Armaturen“ betrug der Auftragseingang 355,6 Mio. Euro und im Segment „Service“, das im Geschäftsjahr mit der Einführung der Marke
KSB SupremeServ künftig deutlich mehr Gewicht bekommen wird, betrug der Auftragseingang 441,7 Mio. €.

Die Steigerung ist vor allem auf das Geschäft in der Verarbeitenden Industrie, im Transport, in der Gebäudetechnik und in der Chemie und Petrochemie zurückzuführen.

Wegen der zum Teil länger laufenden Bestellungen folgt der Umsatz dem Auftragseingang zeitlich verzögert. Auch zum Umsatzwachstum haben alle drei Segmente beigetragen.

Der Hauptversammlung wird eine Dividende von drei Euro pro Stammaktie und 3,38 € pro Vorzugsaktie vorgeschlagen und damit der Ergebnisentwicklung Rechnung getragen.

Climb 21 – für eine strukturierte Unternehmensentwicklung

Timmermann erläuterte auf der Bilanzpressekonferenz, dass das nun seit einem kompletten Jahr gemeinsam tätige Direktorium den unbefriedigenden Trend eines stagnierenden Umsatzes bei gleichzeitig sinkender Rendite umkehren wollen. Timmermann wörtlich: „Die KSB wirkt vielfach wie ein schlafender Riese. Das vorhandene Potenzial gilt es zu wecken und künftig die Stärken des Unternehmens noch gezielter für ein profitableres Wachstum zu nutzen.“

Dazu wurde mit „Climb 21“ eine strukturierte Vorgehensweise zur Unternehmensentwicklung in Konzept gegossen. Dazu hat die Unternehmensleitung zentrale Fragen gestellt und beantwortet:

  • Welche Märkte wachsen?
  • Wo sind wir stark?
  • Worauf fokussieren wir uns?

Mit den Erkenntnissen aus der Wettbewerbsposition und den Marktpotenzialen hat KSB für die Bereiche Energie, Gebäudetechnik, Industrie, Öl & Gas, Bergbau und Wasser & Abwasser Marktfokussierungen und Differenzierungen abgeleitet. Den Megatrends wie Urbanisierung, Energiewende und Ressourcenschonung folgend, ergeben sich für die KSB mit der Wasser- & Abwassertechnik, der allgemeinen Industrie und dem Service drei ausgewiesene Wachstumsfelder, in denen sich das Unternehmen stark aufgestellt sieht. Dort erwartet man ein nachhaltiges Wachstum.

Um die Trendumkehr in der Profitabilität zu schaffen, sollen Strukturen und Abläufe im Unternehmen rasch angepasst werden. Dieser Anpassungsprozess soll in den nächsten 3 Jahren erfolgen. Erste Früchte scheint dies schon zu tragen: Auftragseingang und Umsatz in den ersten 2 Monaten 2019 lassen diesen Schluss zu. erstmals hat das KSB Direktorium seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019 mit einem Zielkorridor präzisiert. Für den Auftragseingang werden 2,35 bis 2, Milliarden €, für den Umsatz 2,3 bis 2,45 Milliarden € und für den Ebit 95 bis 115 Mio. € genannt.

 

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