Standardisierung für Hochdruckbereich zur Membran- und Nanofiltration

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Einen Schwerpunkt sieht Gea in Zukunft im Hochdruckpumpensegment für anspruchsvolle Filtrationsverfahren. Dazu gehören Membran- und Ultrafiltration, die beispielsweise bei der Molkeaufbereitung in Käsereien oder bei der Entalkoholisierung von Bier eine wichtige Rolle spielen. „Die Filtrationsverfahren sind per se sehr teuer, denn sie haben hohe Anforderungen an die eingesetzten Technologien. Je nach Anlage werden etliche Pumpen eingesetzt, deshalb nimmt diese Investition einen erheblichen Stellenwert ein“, erklärt Ulrich Ahlers, Vertriebsleiter für GEAs Pumpen und Ventiltechnik in Deutschland.

Die Hygia H

Für hohe Drücke bei Filtrationen hat Gea im vergangenen Jahr die Hilge Hygia H auf den Markt gebracht, die bereits im Praxiseinsatz überzeugt und nun auf der Pumps & Valves in Dortmund (Halle 6, Stand R59-6) gezeigt werden wird. Die Hochdruckpumpe basiert auf der seit Jahrzehnten bewährten Hygia-Baureihe für hygienische Pumpen, die durch ihre Anpassungsfähigkeit für eine Vielzahl an Fördermedien und Anwendungen geeignet ist. Sie pumpt Flüssigkeiten ebenso wie homogene, luft- oder gashaltige Medien.

Die Hilge Hygia H in der Bauform Adapta erlaubt die Verwendung unterschiedlicher Normmotoren. Beim Austausch des Motors kann die Pumpe in der Anlage verbleiben.

„Die Hochdruck Hygia H ist massiver gebaut, ihre Materialien haben eine höhere Zugfestigkeit als normale Kreiselpumpen. Deshalb hält sie auch einem Systemdruck von 64 bar stand“, sagt Ahlers. „Für einen gesunden Return on Investment ist ein gewisses Maß an Standardisierung wichtig. Das gewährleisten wir zum Beispiel auch mit der Motoranbindung im Baukastenprinzip.“ Um die Reinigbarkeit für hygienisch sensible Anwendungen wie in der Milchverarbeitung zu erleichtern, setzt GEA im produktberührten Bereich auf ein geschmiedetes Gehäuse mit einer poren- und lunkerfreien Oberfläche.

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