KSB zeigt neue, feldbusfähige Druckerhöhungsanlagen auf der ISH

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Die Druckerhöhungsanlagen der Baureihe Delta Primo in den Ausstattungsvarianten K, VP und SVP sind anschlussfertige Einheiten, die vollautomatisch arbeiten und mit 2 oder 3 Movitec Hocheffizienzkreiselpumpen ausgestattet sind. Der maximale Förderstrom pro Anlage beträgt 67,5 m3/h und die größte Förderhöhe liegt bei 134 Metern.

Bild: KSB SE & Co. KGaA

Die Mikroprozessorsteuerung (Booster Control Advanced) schaltet die Pumpen entweder kaskadenartig (K-Ausführung) oder geregelt durch Frequenzumrichter (VP und SVP) zu oder ab. Dank einer Feldbus-Schnittstelle ist auch eine Bedienung über einen externen PC möglich. LEDs in den leicht verständlichen Ampelfarben auf dem Display des Schaltschrankes zeigen die Betriebszustände der Anlage an. Bei einem eventuellen Ausfall einer Betriebspumpe schaltet die Steuerung sofort auf die nächste Pumpe um. Zur Weiterleitung von Warnungen oder Alarmen an eine übergeordnete Leitwarte stehen zwei zusätzliche potenzialfreie Kontakte auf Klemmen zur Verfügung.

Die SVP-Version ist mit hocheffizienten IE5-Synchron-Reluktanzmotoren der Baureihe Supreme und dem Drehzahlregelsystems PumpDrive Eco ausgerüstet. Die preiswertere K- und die VP-Varianten sind mit IE3- Motoren ausgestattet. Alle Baureihen benötigen eine Netzfrequenz von 50 Hz. Das Einschalten der Pumpe erfolgt durch den Druckabfall im Leitungsnetz, der beim Öffnen eines Verbrauchers entsteht. Bei steigendem Druck im Membranbehälter schaltet sich die KSB Delta Primo aus. Kommt es zu einem Wassermangel im Zulauf, stoppt die Mikroprozessorsteuerung die Anlage automatisch und verhindert so einen schädlichen Trockenlauf.

Der Hersteller montiert und testet alle Anlagen vor dem Versand im Werk. Das erlaubt dem Servicepersonal eine einfache und schnelle Inbetriebnahme. Absperrhähne vor und nach jeder Pumpe ermöglichen den Austausch der Pumpen, ohne dass man die Rohrleitung vorher entleeren müsste.

Um eine Kontamination der Komponenten zu vermeiden, finden die Produktion und die Montage der Delta Primo bei KSB unter strengen hygienischen Bedingungen statt. Alle medienberührten Bauteile sind entweder aus Edelstahl oder Messing. Die Dichtungen sind aus für Trinkwasser zugelassenem EPDM. Das sorgt für Korrosions­beständigkeit und lange Standzeiten. Der vom Fördermedium durchströmte Membrandruckbehälter verhindert Stagnation im Behälter und beugt so einer möglichen Verkeimung seines Innenraumes vor.

Die Anlagen besitzen eine Zulassung entsprechend der französischen ACS- und der britischen WRAS-Trinkwasserverordnungen, die zu den strengsten Richtlinien in ganz Europa gehören. Alle verbauten Ventile und Rückschlagarmaturen haben eine deutsche Trinkwasserzulassung gemäß DVGW. Einzigartig ist die neue Konstruktion des in der Länge verstellbaren Rückschlagventils, das einen einfachen Ausbau der Pumpe für Wartungszwecke ermöglicht.

Erstmals gezeigt wird die Anlage auf der ISH 2019 Frankfurt, vom 11. bis 15. März auf dem KSB-Stand Halle 9.0, Stand A58

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