Danfoss weiterhin auf Wachstumskurs

Danfoss konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 202 Millionen Euro auf 4,569 Milliarden Euro steigern. Dies entspricht einem währungsbereinigten Wachstum von 8 Prozent. Aufgrund des höheren Umsatzes stieg das operative Ergebnis (EBIT) um 11 Prozent auf 549 Millionen Euro an, während der Bilanzgewinn um 48 Millionen Euro auf 374 Millionen Euro verbessert wurde. Gleichzeitig setzte die Group ihre bedeutenden Investitionen in Wachstumsinitiativen und Digitalisierung fort, erst jüngst durch die Übernahme der beiden Technologieunternehmen Artemis Intelligent Power und AXCO-Motors.

„Da die Bekämpfung des Klimawandels immer stärker in den Fokus rückt, sind unsere energieeffizienten Technologien relevanter denn je. Zugleich steigt die Nachfrage unserer Kunden nach intelligenteren Systemen, etwa für Gebäude und Supermärkte, die unsere fortschrittlichen digitalen Lösungen einsetzen, um ihren Energieverbrauch zu reduzieren oder das Risiko von Lebensmittelverlusten zu minimieren,“ erklärt Kim Fausing, President und CEO von Danfoss.

Die positive Entwicklung stand auf breiter Basis, ist aber primär auf ein starkes Wachstum in den größten Märkten Nordamerika, Europa und China zurückzuführen. Aufgrund umfangreicher Infrastruktur-Investitionen in den USA hat das Nordamerika-Geschäft von Danfoss in den vergangenen Quartalen eine solide Dynamik entwickelt. Insbesondere das Geschäftssegment Danfoss Power Solutions, das hydraulische Lösungen und andere digitale Lösungen für mobile Anwendungen im Gelände produziert, verzeichnete in den Vereinigten Staaten eine starke Nachfrage. Der Aufschwung der Weltwirtschaft hat jedoch zu einem Anstieg der Rohstoffpreise geführt, den die Danfoss Group, zusammen mit den jüngst verhängten Zöllen, an seine Kunden weitergeben muss.

Trotz des soliden dynamischen Wachstums im gesamten Unternehmen, spiegelt sich in den Ergebnissen der letzten Monate die zunehmende Unsicherheit in einigen Märkten wider. Ursache hierfür ist die aktuelle geopolitische Lage, die sich bereits in Projektverschiebungen und negativen Nachfrageeffekten niederschlägt.

„Insgesamt haben wir in den ersten neun Monaten ein gutes Wachstum erzielt und halten daher an unseren Erwartungen für das Gesamtjahr fest. Doch gibt es auch Wolken am Horizont, die die Sicht eintrüben. Dies ist vorrangig auf den zunehmenden Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die steigende Unsicherheit in anderen Regionen der Welt zurückzuführen. Dennoch sind die globalen Megatrends so bedeutsam und unsere Lösungen so weitreichend, dass wir unseren langfristigen Fokus, Danfoss zu stärken, beibehalten werden. Wir werden auch weiterhin in Wachstumsinitiativen und neue Technologien investieren, um die bestmögliche Grundlage für unser künftiges Wachstum zu schaffen“, so Fausing weiter.

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