CM-Service beschleunigt Pumpenentwicklung

Ein Hersteller von Kreiselpumpen für die Wasseraufbereitung konstruierte eine neue Pumpenbaureihe. Bei Prüfstandsversuchen mit der neuen Konstruktion wurde ein Temperaturanstieg der Pumpenlager festgestellt, den es bei der vorhandenen Baureihe nicht gab. In Zusammenarbeit mit einem Experten von NSK gelang es mittels umfassender Schwingungsanalysen an einer laufenden Pumpe die Ursache zu ermitteln.

Solche Analysen sind Teil des Condition-Monitoring-Service von NSK, mit dem der Zustand von Wälzlagern und den umgebenden Antriebs- bzw. Maschinenelementen erfasst wird. Der Antrieb bzw. die Maschine wird mit Hilfe einer Analysesoftware modelliert, um die optimale Platzierung der Sensoren festzulegen. Dann legt der NSK Experte die Dauer und Art der Messung fest. Im Anschluss werden die ermittelten Daten ausgewertet und dokumentiert.

Die Untersuchung von NSK ergab in diesem Fall zunächst, dass die Wälzlager am Pumpenprototypen in sehr gutem Zustand waren. Die folgende Schwingungsanalyse legte den Schluss nahe, dass die Ursache für den bis dahin unerklärbaren Temperaturanstieg auf ein Problem bei der Schmierung der Pumpenlager zurückzuführen sein könnte. Darauf deutete der sehr plötzliche Temperaturanstieg bei der festgelegten Pumpendrehzahl hin.

Die Konstrukteure verbesserten die Schmierung nun dahingehend, dass auch bei hohen Pumpendrehzahlen eine ausreichende Versorgung des Lagers mit Schmierfett gegeben ist. Nach Einschätzung des Herstellers konnten durch diese schnelle und präzise Ursachenforschung und Optimierung nicht nur weitere Prüfstandskosten gespart werden, sondern auch Entwicklungszeit verkürzt werden. Der Hersteller schätzt, dass er durch den einmaligen CMS-Service rund 34.500 Euro gespart hat und die neue Pumpe schneller auf den Markt bringen kann.

Als Komplettanbieter kann NSK zudem die passenden Wälzlager oder Linearantriebe zur Verfügung stellen, wenn die Analyse ergeben sollte, dass die verwendeten Lösungen optimierungsfähig sind. Das war in diesem Fall nicht nötig. Hier musste nur eine verbesserte Schmierung des Pumpenlagers bei höheren Drehzahlen sichergestellt werden.

 

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