KSB: Quartalszahlen von Währungseffekten geprägt

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Der Inter­nationale Währungsfonds (IWF) geht unverändert von einer positiven Ent­wick­lung des globalen Wirtschaftswachstums aus. Dieses schafft prinzipiell gute Rahmen­bedin­gungen für die Aus­weitung des KSB-Ge­schäfts, das sich wesentlich auf den Aus­bau des Vertriebs von Standardprodukten, Serviceleistungen und Ersatzteilen stützen soll. Darüber hin­aus kann eine verstärkte Investitions­bereitschaft der Kunden zur Inan­­griff­nahme neuer Großprojekte führen, bei denen auch Pumpen und Armaturen zum Einsatz kom­men. Aller­dings lassen die sich anbahnenden Schwierigkeiten im globalen Waren­austausch zugleich erste Hemmnisse für das Wirtschaftswachstum in Europa und Übersee erkennen.

KSB Konzern

    01-03/2018   01-03/2017      Veränderung
Auftragseingang Mio. € 595,2 603,4         – 1,4 %
Umsatzerlöse Mio. € 509,3 522,5    – 2,5 %
Belegschaft (31.03.)   15.461 15.488         –  0,1 %

Auftragseingang und Umsatz

Die großen KSB-Gesellschaften außerhalb Europas verzeichneten in den ersten drei Monaten einen im Vorjahresvergleich deutlich höheren Auftragseingang. Dieser war nach Umrechnung in die Konzernwährung Euro allerdings durch negative Währungs­effekte in Höhe von 34,5 Mio. € belastet. Hieraus resultierte bei einem Gesamtwert von 595,2 Mio. € ein Minus von 8,2 Mio. €. Dies entspricht einer Ver­änderung um – 1,4 %. In der Region Asien / Pazifik erreichte der Auftragseingang ‒ trotz nachteiliger Wäh­rungs­einflüsse in Indien, China und Pakistan ‒ ein mit 13,6 % kräftiges Plus.

Einen leichten Anstieg zeigte die Entwicklung des Auftragseingangs im Segment Pum­pen, speziell in den Märkten Energie, Gebäudetechnik und Wasser / Abwasser. Die Auf­tragswerte in den Segmenten Armaturen und Service lagen, hauptsächlich bedingt durch die Wechsel­kurs­ände­rungen, unter denen des Vorjahres­quartals.

Der Auftragsbestand im Konzern ist in den ersten drei Monaten 2018 weiter gewachsen. Er erreichte Ende März einen Wert von rund 1,4 Mrd. € und lag damit um mehr als 150 Mio. € über dem Vorjahresendwert.

Der Konzernumsatz ist im gleichen Zeitraum um 13,2 Mio. € und damit um 2,5 % auf 509,3 Mio. € zurückgegangen. Hierfür gaben negative Währungseffekte in Höhe von 28,2 Mio. € den Ausschlag. Während der Umsatz in der Region Mittlerer Osten / Afrika leicht zulegte und in Europa wieder das Vorjahres­niveau erreichte, verzeichneten die Regionen Amerika und Asien / Pazifik Um­satz­rückgänge. Diese zeigten sich in der Konzernbetrachtung in allen drei Seg­menten: Pumpen, Armaturen und Service.

Veränderung der Mitarbeiterzahlen

Die Zahl der Beschäftigten hat sich in den vergangenen zwölf Monaten nicht sub­stanziell verändert (- 27). Zum Stichtag (31. März 2018) waren im Konzern 15.461 Personen beschäftigt. Die mit dem Effizienz­stei­gerungs­programm vorgenommene Stel­len­­kürzung fand im Wesent­li­chen bereits 2016 und 2017 statt.

In Nordamerika erweiterte sich die KSB-Belegschaft im Betrach­tungs­zeit­raum wieder um 59 Mit­arbeiter. Dort reagierte vor allem unsere US-Tochter GIW In­dus­tries, Inc. auf den Nach­frageschub aus dem Bergbau, der Pumpen und Ersatz­teile für die hydraulische Feststoffförderung benötigte.

Ertrags- und Finanzlage

In den ersten drei Monaten lag unser Konzernergebnis unter dem des ver­gleichbaren Vorjahreszeitraums. Ausschlaggebend war in erster Linie der Umsatzrückgang in­folge der währungsbedingten Einflüsse.

Die in den vergangenen drei Jahren stark angestiegene Nettofinanzposition hat sich in den ersten drei Monaten weiter verbessert. Der Saldo aus verzinslichen Geldwerten und Finanzschulden belief sich am 31. März 2018 auf 303,3 Mio. € und übertraf somit den Vorjahresendwert um 15,3 Mio. €.

Ausblick

Auftragseingang und Umsatz lagen im ersten Quartal unter den Erwartungen. Die dafür ursächlichen Wäh­rungsrelationen können sich im Verlauf des Jahres zugunsten der Prognose wieder ändern. Das Unter­nehmen sieht daher aktuell noch keine Veran­lassung, die Jahresziele für 2018 zu modifizieren.

Das Ergebniswachstum wird im Zusammenhang mit der weiteren Umsatzent­wick­lung, der Veränderung der Wechselkurse sowie den Effekten aus Kosten­senkungsprojekten stehen.

 

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