Fasspumpen-Sicherheit für Ex-Bereich

Für das Abfüllen brennbarer Medien aus Fässern und Containern muss die verwendete Fasspumpe elektrisch leitfähig und geerdet sein. Ferner müssen das zu entleerende und das zu befüllende Gebinde leitend miteinander verbunden werden, damit elektrostatische Aufladungen vollständig abgeleitet werden können. Daneben ist beim Einsatz elektrischer sowie mechanischer Betriebsmittel darauf zu achten, dass keinerlei Funkenbildung entstehen kann und die Aggregate über die notwendige Atex-Zulassung für die Ex-Zone 0 (für den mechanischen Teil im Fass) sowie die Ex-Zone 1 (für den elektrischen Antrieb, da sich außerhalb vom Fass explosive Luft-Mediums-Gemische bilden können) verfügen.

Aufgrund der Tatsache, dass beim Umpumpen brennbarer Flüssigkeiten die Gefährlichkeit der Gase von Explosionsgruppe II A (wie Aceton, Benzol, Methanol, Toluol) über II B (wie Butanol, Ethanol, Propanol) bis hin zur Gasgruppe II C (Wasserstoff) erheblich zunimmt, steigen gleichzeitig die Anforderungen an die einzusetzenden elektrischen Betriebsmittel hinsichtlich der Spaltmaße.

Diese hohen Anforderungen hat Jessberger bei den neuen explosionsgeschützten Fasspumpenmotoren umgesetzt. Sie haben ein geringes Gewicht und sind kompakt. Bei den Antrieben handelt es sich um drei außenbelüftete Universalmotoren der Schutzklasse IP 55 in 460, 640 und 825 Watt, die mit den Edelstahl-Pumpwerken größtmögliche Sicherheit bieten. Die neuen Motoren wurden nach der Ex-Klasse II 2G Ex db IIC T6 Gb zertifiziert. Neben den konstruktiven Anforderungen der höchsten Gasgruppe II C erfüllen sie auch die höchste Temperaturklasse T6 (max. Oberflächentemperatur 85°C). Die Antriebe wurden sowohl nach der neuesten Atex-Richtlinie 2014/34/EU als auch dem internationalen Standard IECEx zugelassen.

www.jesspumpen.de

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