Scherzinger: 80 Jahre Zahnradpumpenkompetenz

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Mit Sitz im Herzen des Schwarzwaldes, hat sich die Scherzinger Pumpen GmbH & Co. KG seit 80 Jahren auf die Entwicklung und Fertigung von Zahnradpumpen spezialisiert. 140 Beschäftigte in der Entwicklung, der Produktion und dem Service sind am Standort Furtwangen beschäftigt. Weltweit arbeiten insgesamt 170 Menschen in den 4 Niederlassungen und 34 Vertriebspartner bilden ein weitreichendes Netzwerk.

Trockensumpfabsaugpumpe

Hochwertige Zahnradpumpenlösungen sind in

  • Automobil- und Nutzfahrzeugen,
  • Maschinenbau,
  • Chemie- und Verfahrenstechnik,
  • Kraftwerkstechnik sowie
  • der Medizintechnik

zu finden. Dabei werden die Scherzinger-Pumpen zur Förderung von aggressiven Medien in chemischen Prozessen genauso eingesetzt wie zur Aufbereitung von Trinkwasser oder zur Schmierung von Kälte- und Luftkompressoren. In der Energie- und Kraftwerkstechnik sind sie spezielle Brennstoffverteiler.

Die schnellste Serienpumpe der Welt

Von 0 auf 100 km/h in 2,6 Sekunden, dass kann nur einer: Der Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse. Mit seinen 410 km/h Spitzengeschwindigkeit lässt er erahnen, wie viel Power hinter 1200 PS stecken. Ausgestattet ist die Powermaschine mit sechzehn Zylindern sowie vier Turboladern und einer hocheffizienten, zehnstufigen Trockensumpfschmierpumpe aus dem Hause Scherzinger.

Das Konzept der Trockensumpfschmierung bietet speziell für Fahrzeuge mit extremen Einsatzbedingungen deutliche Vorteile im Vergleich zu gewöhnlichen Motorschmiersystemen. Bei der Trockensumpfschmierung wird das Schmieröl in einem separaten Behälter mitgeführt und durch eine Druckpumpe an die Schmierstellen befördert. Das abtropfende, teilweise aufgeschäumte Schmieröl wird im Gegensatz zur Druckumlaufschmierung mittels weiterer Absaugpumpen aus dem Ölsumpf und anderen Bereichen abgesaugt, die Luft abgeschieden und dann wird das Öl zurück zum Ölbehälter gefördert. Die Vorteile der aufwändigeren Trockensumpfschmierung sind klar darstellbar.

Die niedrigere Bauweise der Ölwanne und somit eine geringere Motorhöhe sorgt dafür, dass der Motor tiefer eingebaut werden kann. Somit wird der Schwerpunkt nach unten gesetzt, was für mehr Fahrdynamik sorgt. Durch die benötigte größere Ölmenge im Umlauf wird der Motor deutlich besser gekühlt. Die Ölwechselintervalle steigen. Auch in Schräglagen, wie sie z.B. bei Geländefahrzeugen und Flugzeugen vorkommen, oder bei hohen Querbeschleunigungen in Sportwagen, wird keine Luft oder Ölschaum von der Druckölpumpe angesaugt. Der Schmierfilm bleibt stabil.

Schachtölpumpe mit Aluminium-Zahnrädern

Um den Anforderungen dieses einzigartigen Fahrzeugs gerecht zu werden, entwickelte Scherzinger eigens eine Schachtölpumpe. Der klare Vorteil dieser Bauweise liegt in einer einfacheren Auslegung der ölführenden Kanäle begründet. So werden keine weiteren Dichtelemente für die Pumpe benötigt, da die Pumpe im Schacht selbstdichtend wirkt.

Erstmaliger Serieneinsatz von Aluminium-Zahnrädern

In Furtwangen gibt man sich jedoch nicht mit einem Superlativ zufrieden, sondern führt  ganz nebenbei einen zweiten Superlativ zur Serienreife: Der erstmalige Einsatz von Zahnrädern aus Aluminiumlegierung. So war die Trockensumpfschmierpumpe für den Bugatti Veyron die erste Pumpe, die mit hoch verschleißfesten Aluminium-Zahnräder serienmäßig ausgestattet wurde. Gängige Aluminium-Zahnräder leiden häufig unter einer geringen Verschleißbeständigkeit, die dazu führt, dass die Zahnräder bei höchster Beanspruchung stark verschleißen. Für die Bugatti Pumpe hat Scherzinger ein spezielles Material gewählt, das sich aus einer homogenen Gefügeverteilung von Silizium und Aluminium zusammensetzt: Hochleistungs-Aluminium. Scherzinger hatte dabei die Nase vorne, so dass der erstmalige Serieneinsatz von diesen Aluminium-Zahnrädern bereits in 2005 stattfand.

Ausblick Trockensumpfschmierung

Beim  Blick in die Zukunft der Trockensumpfschmierung lassen sich verschiedene Trends erkennen. Downsizing ist dabei ein wichtiges Schlagwort, da das Augenmerk weiterhin auf energieeffizienten Systemen mit einem geringen Ölverbrauch liegen wird. Neben Downsizing, ist der Trend der Gewichtsreduzierung von Bauteilen weiterhin zu beobachten. Da sich die Leistungsfähigkeit von Kunststoffen in jüngster Zeit deutlich verbessert hat, werden diese auch für den Einsatz in Ölpumpen immer interessanter. So nehmen Kunststoffkomponenten verstärkt Einzug in den Bereich der Fahrzeugkomponenten. Bei Scherzinger wird bereits seit geraumer Zeit mit Kunststoffkomponenten gearbeitet, so dass aktuell Erprobungszyklen mit seriennahen Zahnradpumpen erfolgreich absolviert wurden.

Starker Partner für die Automobilindustrie

In der Entwicklung setzt Scherzinger auf ein klar strukturiertes Projektmanagement. Bevor eine Zahnradpumpe in Serie geht, wird sie auf Herz und Nieren unter einsatznahen Bedingungen getestet. So können die Produkte in kritischen Temperaturbereichen von – 40 bis + 160 °C erprobt werden, wie auch unter allen erdenklichen Lastbedingungen. Erst wenn die Zahnradpumpe reibungslos alle Tests besteht, ist sie es Wert das Siegel „Heart of Hightech“ zu tragen.

www.scherzinger.de

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