Bundesregierung unterstützt den effizienten Pumpentausch

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BMWi_EnEffi_KeyVis_RGB (2)„Deutschland macht’s effizient“ – so das Motto der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufene Förderkampagne. Die Kampagne unterstützt zahlreiche Maßnahmen zur energieeffizienten Gebäudesanierung. Neben der Beleuchtung betrifft dies auch die Lüftung und im besonderen Maße das Heizungssystem. Eine der zentralen Maßnahmen im Rahmen der Förderung ist der energieeffiziente Austausch von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen, da hier eines der größten Potenziale schlummert.Los geht es heute am 1. August 2016 bis zunächst zum 31. Dezember 2020. In den Genuss der Förderung kommen alle „Hausbesitzer“ – also Privatpersonen und Unternehmen aber beispielsweise auch Kommunen. Gefördert wird sowohl der Ersatz von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen als auch die Durchführung einer Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich. Beide Maßnahmen helfen, den CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren und so die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung bis 2020 zu erreichen.

Zwei wichtige Voraussetzungen sind, dass das Heizsystem zum Zeitpunkt der Durchführung älter als zwei Jahre ist. Außerdem darf die Maßnahme nicht im „do-it-yourself“-Verfahren durchgeführt werden, Austausch und Abgleich müssen fachgerecht durch einen SHK-Handwerker erfolgen. Beachtet werden sollte außerdem, dass Pumpentausch und hydraulischer Abgleich auch separat gefördert werden und nicht zwangsläufig gleichzeitig durchgeführt werden müssen. Auch ist nicht jede Pumpe zum Austausch zugelassen: Gefördert werden Heizungs- und Zirkulationspumpen die einen Energeieffizienzindex (EEI) von ≤ 0,20 vorweisen oder mit einem IE4-Motor ausgestattet sind.

Antrag muss Hausbesitzer stellen

Der Antrag zur Förderung kann durch den Hausbesitzer beim Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Hierzu ist vorab eine Registrierung im Online-Portal notwendig. Der ausgewählte SHK-Betrieb kann seinen Kunden während des Antragsverfahrens jederzeit unterstützen, allerdings kann der Antrag nicht im Namen des Betriebes eingereicht werden. Nach erfolgreicher Registrierung kann der Pumpentausch oder hydraulische Abgleich durch den Fachmann vorgenommen werden.

Christian Kruse, Vertriebsleiter DACH bei Wilo dazu : „Ein Großteil der Pumpen, die in Gebäuden verbaut sind, entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Durch den Einsatz von hocheffizienten Pumpen können Einsparungen von bis zu 80 Prozent erzielt werden, wodurch sich die Anschaffung binnen kürzester Zeit bereits amortisiert.“

www.pumpenfoerderung.de

www.wilo.com

Ein Spezialist von Grundfos zum gleichen Thema: „Es geht nicht um Peanuts, der Bund stellt dafür bis 2020 in Summe mehr als 1,8 Milliarden Euro bereit. Die Abwicklung über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) ist vergleichsweise unbürokratisch. Wichtig ist die Registrierung vor Beginn der Maßnahme auf der BAFA-Homepage. Es gilt ein Förderhöchstbetrag von max. 25.000 Euro pro Antrag.“

www.grundfos.de

www.bafa.de

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