Schmitt: Chemikalienfeste Kompakt-Pumpen jetzt bis zu 35 m³/h

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MPN 180H_2
Die MPN 180H

Kompakte Industriepumpen zur Förderung von aggressiven Medien sind die Kernkompetenz der Firma Schmitt Kreiselpumpen mit Sitz in Ettlingen. Das Unternehmen ist also spezialisiert auf Säure-, Laugen- und Kühlmittel-, Umwälz- sowie Chemiepumpen – und das in unteren Förderstrombereich von einigen m³/h. Seit kurzem hat Schmitt Kreiselpumpen sowohl die Baureihen

  • der magnetgekuppelten Kunststoffkreiselpumpen MPN wie auch
  • die vertikalen Eintauchpumpen aus Kunststoff der Baureihe T und
  • die vertikalen Eintauchpumpen aus Edelstahl der Baureihe TE

auf Förderströme von bis zu 35 m³/h erweitert.

„Unser gesamtes Pumpenprogramm liegt im Leistungsbereich bis 5,5 kW. Die meisten von uns verkauften Pumpen haben Antriebsleistungen zwischen 1,1 und 2,2 kW. Gerade Pumpen in diesem Leistungsbereich werden in nahezu allen Bereichen der Industrie und des Anlagenbaus benötigt und genau dafür fertigen wir chemikalienfeste Transfer- und Umwälzpumpen,“ so Dipl.-Ing. Detlef Brandt, seit über einem Jahr Geschäftsführer der Schmitt-Kreiselpumpen GmbH & Co. KG. „Bisher hatten wir nur in der Variante mit Gleitringdichtung eine Pumpenbaugröße, die eine Förderleistung bis 35 m³/h erreicht. Für dieses immer häufiger von unseren Kunden nachgefragte Leistungsspektrum wollten wir nun auch magnetgekuppelte Pumpen und Eintauchpumpen anbieten können. Mit den neuen Baureihe MPN, T und TE in der Variante 180H haben wir das Förderstromspektrum auf 35 m³/h erweitert. Das ‚H’ in der Typenbezeichnung steht dabei für ‚High Flow’.“

Kompakt – magnetgekuppelt – höhere Volumenströme
Die neue High Flow Variante der magnetgekuppelten Kreiselpumpe wird in PP und PVDF, den Schmitt-Standardwerkstoffen, gefertigt. „Viele unserer magnetgekuppelten Kreiselpumpen aus PP werden neben den klassischen Laugenanwendungen wie Natron- oder Kalilauge auch in Säureanwendungen eingesetzt, in denen die Konzentrationen oder Temperaturen nicht ganz so hoch sind.“ Brandt weiter: „PP-Pumpen reichen beispielsweise für Galvanikanlagen mit Medien geringerer Konzentrationen oft völlig aus. Für aggressivere Applikationen mit höheren Säurekonzentrationen oder Temperaturen steht die magnetgekuppelte Pumpe aus PVDF jetzt ebenfalls für Volumenströme bis 35 m³/h zur Verfügung.“

Die grundsätzlichen Vorteile der magnetgekuppelten Kunststoff-Kreiselpumpen der MPN-Baureihe sind damit:

  • höchste chemische Beständigkeit,
  • robuste Konstruktion ohne (Steck-)Achsen,
  • wartungsarm durch doppelte hydrodynamische Gleitlager mit extra großen Radien,
  • verschleißarm durch Axialschubausgleich,
  • selbstkühlende Konstruktion für den Betrieb unter anspruchsvollen Bedingungen,
  • unterdruckdicht für Vakuumsysteme,
  • keine medienberührten Metallteile,
  • auch für Ex-Zonen (Atex) erhältlich.

Bei der Baureihe T und TE wird die Motorkraft vertikal über eine verlängerte Welle für Eintauchtiefen von 200 bis 800 mm auf das Pumpenlaufrad übertragen. Diese rotierende Welle ist ausschließlich über die beiden Motorlager gelagert und läuft daher komplett berührungslos und verschleißfrei im Inneren des Pumpengehäuses. Auf die Verwendung von Stützlagern und Gleitringdichtungen kann konstruktionsbedingt verzichtet werden. Zum Schutz der Motorlager vor aggressiven Dämpfen ist eine Wellenabdichtung optional erhältlich.

Die absolut trockenlaufsichere Baureihe T bietet in den Werkstoffen PP und PVDF höchste chemische Beständigkeit bei Temperaturen bis zu 80 °C bzw. 95 °C. Diese Kunststoffversionen leisten Förderströme bis 30 m³/h. Die Edelstahlversion TE erreicht bis zu 35 m³/h und ist bis zu 150 °C Medientemperatur einsetzbar.

Partikelbelastete Medien kein Problem
Die Ettlinger Pumpenspezialisten haben für die 35 m³/h Pumpenvarianten die Laufräder und auch die Pumpengehäuse optimiert, ohne die Kompaktheit der Baureihe einzuschränken. In der Standardvariante haben alle drei High Flow Pumpen wie fast alle Schmitt Kreiselpumpen halboffene Laufräder. „Diese Laufradform wählen wir ganz bewusst, um unsere Pumpen gegenüber Medien mit einer gewissen Partikelkonzentration unempfindlich zu machen. Unsere Pumpen fördern somit problemlos Flüssigkeiten mit Partikeln von bis zu 3 mm mit bis zu 10 Volumen-Prozent Partikelanteil.“

Eingesetzt werden die High Flow Pumpen in allen Säure- oder Laugenprozessen z.B. in der Galvanik, der Chemie, Pharma- und Biotechnologie, dem Anlagenbau z.B. für die Fertigung von Solarzellen oder Halbleitern. Entfettungsbäder in der Oberflächenbehandlung oder auch Entwickler in der Fotoindustrie werden damit genauso gepumpt, wie Kältemittel. „Unsere Pumpen fördern aber auch heißes Salzwasser, Seewasser oder sie werden in der Abgaswäsche verwendet. Gerade für undefinierte Abwässer und Kondensate mit wechselweise sauren oder basischen Eigenschaften, die obendrein noch mit Partikeln kontaminiert sind, eignen sich unsere kompakten und robusten Pumpen außerordentlich. Diese Vorteile werden auch von den Herstellern von kleinen und mittleren, vor allem industriellen Wasseraufbereitungsanlagen geschätzt,“ so Brandt.

„Ganz wichtig für unsere Kunden ist, dass wir unsere Pumpen richtig schnell liefern können. Dank unserer modernen Lagerhaltung und unserem flexiblen Fertigungssystem ist über 90 % unseres Produktprogramms innerhalb von maximal zwei Wochen verfügbar,“ so Brandt „Und wenn es noch schneller gehen muss, liefern wir viele Pumpen mit unserem Express-Service sogar innerhalb von 24 Stunden aus.“

www.schmitt-pumpen.de

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