Siemens: Mechanische Komponenten von Pumpenantrieben überwachen

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Basis ist das Condition Monitoring Modul SM 1281 als Erweiterungsbaugruppe der Simatic S7-1200-Controller. Bis zu sieben SM 1281-Module zum Anschluss von je vier Schwingbeschleunigungssensoren und einem Sensor zur Drehzahlerfassung kombiniert der Anwender zu einem leistungsfähigen Überwachungssystem. Mit diesem kann er mechanische Komponenten wie Motoren, Pumpen und Getriebe permanent überwachen. Eingesetzt zur vorausschauenden Instandhaltung, lassen sich mit Siplus CMS1200 signifikante Veränderungen infolge von zum Beispiel Verschleiß frühzeitig erkennen und damit Wartungsvorgänge besser planen und termingerecht ausführen.

Das Condition Monitoring System Siplus CMS1200 wird über das Engineering-Framework TIA Portal (Totally Integrated Automation) einfach in den Automatisierungsverbund mit HMI(Human Machine Interface)-Geräten, Controllern und Motion Control-Komponenten integriert. Mit der auf den SM 1281-Modulen
implementierten CMS-Analysesoftware werden die aufgenommenen Signale ausgewertet oder im 800 Mbyte großen Speicher mit Zeitstempel zur weiteren Analyse archiviert. Aufzeichnen lassen sich Trendwerte, Rohdaten, Frequenzspektren und Meldungen.

Die vielfältigen Analysemöglichkeiten reichen von kennwertbasiert und frequenzselektiv über die Trendanalyse bis zur Grenzwertüberwachung von Frequenzbändern. Der Fingerprint-Vergleich ermöglicht eine einfache Schadenslokalisierung. Für die einfache Überwachung läuft die kennwertbasierte Diagnose direkt auf der S7-1200 CPU. Um den Produktionszyklus bei der detaillierten frequenzselektiven Diagnose nicht zu belasten, erfolgt diese Diagnose direkt auf dem SM 1281-Modul und ist per Webbrowser zugänglich.

Siemens zeigt dieses System auf der Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg in Halle 11.

www.siemens.de/siplus-cms

 

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