Netzsch: Robuste Pumpen hoher Durchmischungsleistung für Biogasproduktion

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NETZSCH_NM_BMUm in der Biogasproduktion die für einen ungestörten Gärvorgang erforderliche, kontinuierliche Zuführung zum Fermenter sicherzustellen, hat Netzsch die Exzenterschneckenpumpen eigens an diese besonderen Anforderungen angepasst. Das erlaubt eine flexible Einstellung der Pumpe je nach Medium und geforderter Leistung. Je nach Bauart erreichen Pumpen dieses Typs Fördermengen bis zu 70 m³/h und Drücke bis 48 bar.

Netzsch zeigt diese Pumpen auf der Agritechnica in Hannover vom 8. – 14. November in Halle 21 auf Stand G19 aus.

Ein Vorteil der Exzenterschneckentechnik ist, dass hierbei kaum Pulsation oder starke Scherkräfte auftreten, was einen schonenden, druckstabilen Transport gewährleistet. Deshalb wurde die Exzenterschneckenpumpe B.Max so konzipiert, dass sie die Homogenisierung des Mediums unterstützt und einen einheitlichen Biomasse-Brei fördert. Auf diese Weise können sich Gärbakterien und Prozesswärme gleichmäßig im Substrat verteilen und die Bildung von Schwimmdecken wird reduziert.

Hierfür verfügt die Pumpe über einen lageoptimierten Zuführstutzen, der das Rezirkulat entgegen der Förderrichtung in den Mischbereich leitet. Dabei entstehen Verwirbelungen in der Biomasse, die dafür sorgen, dass sich die einzelnen Materialien schon beim Einleiten vermischen. Dieser Vorgang wird zusätzlich durch die Kuppelstange in der Mischkammer unterstützt, die mit einer Förderschnecke ausgestattet ist. Diese sorgt dafür, dass die mitunter sehr zähe Biomasse zuverlässig in den Pumpbereich transportiert wird. Die versetzten Segmente der Mischschnecke und ihre hohe Gewindesteigung sorgen dafür, dass mehr Substrat zur Exzenterschnecke fließt, als diese abtransportieren kann. Die Folge ist ein beabsichtigter, kontrollierter Rückstrom, der zu weiteren Turbulenzen im Materialgemisch und so zu dessen Homogenisierung führt.

Die Beschickung der Biomasse-Pumpe erfolgt über einen großen, rechteckigen Einlauftrichter. Die weite Form verhindert Verstopfungen. Aus demselben Grund ist auch der Pumpbereich weitgehend totraumfrei konstruiert, um keine Angriffspunkte für Anhaftungen oder Verzopfungen zu bieten. Für eventuelle Reinigungs- oder Wartungsarbeiten sind in das Gehäuse große Inspektionsöffnungen integriert, die einen bequemen Zugriff zum Innenraum erlauben, ohne die gesamte Pumpe ausbauen zu müssen.

Die B.Max ist generell auf hohe Robustheit ausgelegt, die je nach Substrat durch unterschiedliche Anpassungen noch gesteigert werden kann. Falls beispielsweise eine besonders hohe Widerstandskraft gegen aggressive Medien gefordert ist, kann der Trichter auch beschichtet und gehärtet werden. Ebenso stehen für Rotor und Stator verschiedene Stähle beziehungsweise Elastomere in verschiedenen Resistenzklassen zur Auswahl. Dies ermöglicht es, die Pumpe individuell gemäß dem Medium und den Anwendungsanforderungen zu konfigurieren, um so maximale Standzeiten bei minimalem Wartungsaufwand zu erreichen.

Für einen möglichst effizienten und störungsfreien Betrieb lässt sich die Pumpe mit weiterem Zubehör, wie einem Trockenlaufschutz und einer Überdrucksicherung kombinieren.

www.pumpen.netzsch.com/de

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