Pfeiffer Vacuum feiert 125 Jahre-Jubiläum

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Bender, Merbold, Galatyuk, Wiemer (v.r.n.l)
Bender, Merbold, Galatyuk, Wiemer (v.r.n.l)

Aus Anlass des 125 Jahre Jubiläums hat Pfeiffer Vacuum rund 80 Gäste aus der ganzen Welt am gestrigen 9. Juli nach Asslar eingeladen. Die Vorstände von Pfeiffer Vacuum, Manfred Bender und Dr. Matthias Wiemerbegrüßten die Gäste. Sie verwiesen auch darauf, dass die enge Zusammenarbeit mit den Vakuumpumpenbetreibern sehr wichtig ist, um die Produkte kontinuierlich an deren Bedürfnissen auszurichten und sie weiter zu optimieren.

Zu den Highlights der Jubiläumsveranstaltung zählten die Gastvorträge von:

Der erste 35 Jahre alten Galatyuk ist es gelungen, das Rästel um das sogenante DLS-Puzzle (Di-Lepton Spectrometer) zu lösen und damit den Weg für eine korrekte theoretische Beschreibung der Kern-Kernkollisionen zu ebnen. Sie arbeitet am GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Ulf Merbold (74) war von 1977 bis 1998 ESA-Astronaut. Er nahm 1983 am Jungfernflug des europäischen Raumlabors Spacelab teil, gehörte 1992 zur Besatzung der Internationalen Mikrogravitations-Labor-Mission IML-1 und besuchte 1994 als erster ESA-Astronaut die russische Raumstation Mir. Damit flog er als bisher einziger Deutscher dreimal ins All. Der heutige Pensionär ist als Berater auch weiterhin für die ESA tätig. Er faszinierte die Gäste mit Details seiner Forschungsarbeiten z.B. zu Metallschmelzen im Orbit. Er gab aber auch sehr persönliche Eindrücke: „Es ist grandios, umwerfend, diese blaue Erde vor dem schwarzen Hintergrund des Weltalls zu sehen. Manches ist beängstigend. Zum Beispiel, wie dünn die Atmosphäre ist, die den Horizont säumt. Bei einem Erddurchmesser von rund 12.700 km wirkt die nur rund 15 km starke Troposphäre, die unser Leben hier erst ermöglicht, als exterm klein und schützeswert. Die Sonne leuchtet aus einem rabenschwarzen Himmel.“

www.pfeiffer-vacuum.com

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