Artikel mit ‘Pulsation’ getagged

Gather: Vom Labor über das Technikum zur Produktion

Dienstag, 04. April 2017 von Rüdiger Nagel

Üblicherweise wird ein Verfahren im Labor entwickelt und dann in Technikum oder auch in Miniplants zur Produktionsreife weiterentwickelt. Beim Scaling-up können eine ganze Reihe von Problemen auftauchen. Ein Beispiel ist die Temperaturentwicklung. Im Labormaßstab kann ein Prozess endotherm, im Prozessmaßstab aber exotherm verlaufen. Auch das Regelverhalten der Pumpen im Zusammenspiel mit der Peripherie ändert sich in vielen Fällen mit dem Produktionsmaßstab. Ein abgestimmtes Pumpen- und Antriebskonzept erleichtert aber das Scale-up. Gather setzt hier auf seine magnetgekuppelten Pumpen, die in so breiter Palette zur Verfügung stehen, dass bei einem Scale-up vom Labor bis zur Produktion die Pumpen- und Steuerungstechnik beibehalten werden kann. Sven Borghoff, Vertriebsleiter bei Gather Industrie, skizziert die Hintergründe.

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Steinle: Druckluftmembranpumpen mit integriertem Pulsationsdämpfer

Mittwoch, 27. Januar 2016 von Rüdiger Nagel

TK 100 und TK20Die schwedische Firma Tapflo, in Deutschland vertreten durch Steinle Industriepumpen, hat eine Konstruktion auf den Markt gebracht, wo der Pulsationsdämpfer in die Pumpe integriert ist. Bei diesen Pumpen der Baureihe TK handelt es sich um Standardpumpen der PE-Reihe in drei Baugrößen.

Diese Konstruktion ist überaus kompakt und erspart zusätzlichen Installationsaufwand. Durch die Anordnung als In-Line-Dämpfer wird der Pulsationsdämpfer von dem Fördermedium durchströmt. Dies verhindert Ablagerungen und Ausgasungen zuverlässig. Der Sauganschluss ist unten an der Pumpe, der Druckanschluss oben seitlich am Pulsationsdämpferausgang. Das Pulsationsdämpfergehäuse ist ein Teil mit dem Pumpendruckstutzen. Es ist aus dem gleichen Werkstoff wie auch die Pumpe, keine zusätzliche Dichtung wird benötigt. Der Dämpfer kann um 180° gedreht werden.

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Lewa: Pulsationsstudien mit eindimensionaler CFD-Simulation

Mittwoch, 02. September 2015 von Rüdiger Nagel

Lewa zeigte auf dem Achema-Messestand eine technische Animation, die die Synchronisation von drei Triplex Prozess-Membranpumpen in verschiedenen Betriebszuständen visualisiert. Ziel einer solchen Harmonisierung ist es, die Pulsation des geförderten Fluids zu reduzieren und so systemschädigende Vibrationen in den Leitungen zu unterbinden.
Grundlage für die optimierte Auslegung eines komplexen Rohrleitungssystems ist eine entsprechende Pulsationsstudie. Hierzu hat Lewa eine eigene Software entwickelt, um bei der Auslegung von Anlagen auch numerische Simulationen machen zu können und API-674-Kriterien zu überprüfen. Für genaue Aussagen zu dynamischen Vorgängen oder Druckamplituden, etwa beim Parallelbetrieb von Pumpen, hat Lewa die Software um ein leistungsstarkes eindimensionales CFD-Modul (Computational Fluid Dynamics) erweitert.
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