Artikel mit ‘Gleitlager’ getagged

Toleranzhülsen als Welle-Nabe-Verbindung für Pumpen

Dienstag, 14. November 2017 von Rüdiger Nagel

Toleranzhülsen – auch Toleranzringe genannt – lassen sich als kraftschlüssige Verbindungselemente vielseitig einsetzen und sind meist einfach zu handhaben. Einmal erstellte Verbindungen lassen sich wieder lösen.

Toleranzhülsen sind geschlitzte Blechhülsen, in die Sicken wie Wellenberge eingeprägt sind. Die Toleranzhülse sitzt im Spalt zwischen Lagerbohrung und Welle. Für den Festsitz sorgen die Wellenberge, die über ihren gesamten Umfang verteilt sind und wie kleine Druckfedern wirken. Durch ein bestimmtes Übermaß der Toleranzhülse werden die Wellenberge elastisch verformt. Dadurch entsteht ein Kraftschluss zwischen Lager und Welle. Die Toleranzringe können so zum Beispiel Mittenversätze oder unterschiedliche Temperaturausdehnungen ausgleichen und Schwingungen oder Passungsrost verhindern. Ist ein genauer Rundlauf gefordert, erfolgt die Zentrierung durch die zu verbindenden Bauteile.

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Evonik: Neue PEEK-Pulver für tribologische Beschichtungen

Mittwoch, 15. Februar 2017 von Rüdiger Nagel

Weniger Reibung resultiert in mehr Effizienz – mit diesem Ziel hat Evonik ein neuartiges Polyetheretherketon-Pulver (PEEK) entwickelt. Es verringert den Verschleiß von hoch beanspruchten Komponenten. Dieses PEEK-Pulver eignet sich vor allem für Anwendungen mit sehr hohen mechanischen, thermischen und chemischen Anforderungen. Das Beschichtungsmaterial hält Dauergebrauchstemperaturen von bis zu 250 °C stand, es zeichnet sich durch hervorragende Abrieb- und Chemikalienbeständigkeit aus.
Beschichtungen hergestellt aus diesen Pulvern weisen nach Herstellerangaben:

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Oxidkeramik: Über 50 Jahre Keramik-Kompetenz nicht nur für Pumpen

Mittwoch, 08. Februar 2017 von Rüdiger Nagel

Vor kurzem feierte die Oxidkeramik J. Cardenas GmbH ihr 50-jähriges Bestehen. In diesen fünf Jahrzehnten haben die Keramik-Spezialisten mit Sitz im schwäbischen Albershausen bei Göppingen ein umfassendes Know-how für die Herstellung, Ver- und Bearbeitung sowie die Auslegung von Bauteilen aus

  • hochreiner Aluminiumoxidkeramik,
  • direkt gesintertem Siliciumcarbid,
  • Zirkonoxidkeramik mit MgO teilstabilisiert und
  • Zirkonoxidkeramik mit Y2O3 teilstabilisiert

aufgebaut. Alle diese Werkstoffe sind lebensmittelbeständig und nach FDA-Richtlinien geprüft.

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Durit: Verschleißschutz erhöhen, Instandhaltungskosten senken

Mittwoch, 17. Juni 2015 von Rüdiger Nagel

DuritImage_2015_04Auch in der Pumpentechnik ist Verschleiß ein Thema… und damit auch die Instandhaltungskosten. Mit hoch belastbaren Werkstoffen, wie beispielsweise Hartmetall, lassen sich hier Lösungen finden. Immer häufiger werden die Gleit- und Dichtungsringe von Tauch-, Schlamm- oder Beistellpumpen aus diesem Sinterwerkstoff gefertigt. Hierzu ein Anwendungsbeispiel: Für Oberflächenwasser, das mit diversen Feststoffpartikeln belastet ist., hat ein Pumpenhersteller Jahre lang Gleit- und Dichtungsringe aus Stahl eingesetzt. Die Standzeiten lagen bei durchschnittlich 10 Wochen. Nach Einsatz von Gleit- und Dichtungsringen aus verschleiß- und korrosionsbeständigen Hartmetall stiegen die Standzeiten in diesem Fall um das 2,5-Fache Die Investition amortisierte sich entsprechend in weniger als 6 Monaten.

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ESK Ceramics firmiert um in „3M Technical Ceramics….“

Dienstag, 07. April 2015 von Rüdiger Nagel

Mit Wirkung vom 1. April 2015 wurde die ESK Ceramics GmbH & Co. KG vollständig auf die 3M Deutschland GmbH verschmolzen. Im Rahmen der rechtlichen Anwachsung erfolgt die Umfirmierung in „3M Technical Ceramics, Zweigniederlassung der 3M Deutschland GmbH“.

Die ESK Ceramics GmbH & Co KG wurde 1922 in Kempten, Bayern, gegründet und gehört zu den führenden Anbietern von Hochleistungskeramik. Seit 2004 ist das Unternehmen Teil der Ceradyne Inc., die 2012 von 3M akquiriert wurde. Mit dem Betriebsübergang von ESK Ceramics wird Kempten einer von insgesamt 18 3M Standorten in Deutschland.

www.3M.de