Abel: 70 Jahre Pumpen für’s Grobe

Am 21. November 1947 gründete Wilhelm Abel in Düsseldorf ein Ingenieurunternehmen für Bergbautechnik, spezialisiert auf die Herstellung von Pumpen für den Kohlebergbau. Inzwischen ist die Abel GmbH eine 100%ige Tochter der Hillenbrand Inc. Sie konstruiert und fertigt an ihrem heutigen Hauptsitz in Büchen bei Hamburg eine breite Produktpalette  von

  • Membran-,
  • Feststoff-,
  • Hochdruck- und
  • Marinepumpen

für den Transport verschiedenster Medien. Eingesetzt werden die Abel-Pumpen im  Bergbau, in der Abwasserwirtschaft, der Kraftwerksindustrie, der Keramik-, chemischen und petrochemischen Industrie, in Zementwerken sowie im Schiffbau.

Die Abel GmbH vertreibt  ihre Pumpen  als  Spezialist für abrasive Medien weltweit.  Dazu sagt der  Geschäftsführer Jaak Palisaar: „Es ist für mich eine besonders spannende Aufgabe, ein erfolgreiches ‚Made in Germany Unternehmen‘  in den nächsten Jahren weltweit in aufstrebenden Schwellenländern noch erfolgreicher zu machen“.

Ein Beispiel aus der 70 jährigen Geschichte des Unternehmens ist die HMQ Pumpenbaureihe für den Transport abrasiver und aggressiver Schlämme in großen Mengen bei hohen Drücken. Pünktlich zum 70sten Firmenjubiläum wird die 100. Pumpe dieser Produktreihe nach Indien verschifft.

 

Eine HMQ-E-160-2000

Die HMQ – Hydraulische Membranpumpe Quadruplex – ist eine vierfach wirkende Kolbenmembranpumpe. Über zwei Zylinder aktivieren die Förderkolben in beide Hubrichtungen die vier Produktmembranen in radialer Richtung zum Kolben. Die Kraftübertragung erfolgt über Hydraulikflüssigkeit. Die gleichmäßige lineare Auslenkung der Membranen wird durch eine mechanische Membranlagensteuerung garantiert. Je nach Saug- oder Druckhub der Membrane öffnen die zugehörigen Produktventile, je ein Saugventil und ein Druckventil pro Produktseite. Für einen pulsationsarmen Betrieb bietet Abel spezielle Pulsationsdämpfer an, auch mit automatischer Regelung.

Die HMQ ist elektrisch angetrieben und eignet sich im Umrichterbetrieb bestens zur Förderung in verschiedensten Mengenbereichen (i.d.R 10 bis 100 % der spezifizierten Fördermenge). Der Pumpenbetreiber kann die Geschwindigkeit jederzeit an seine Anwendung anpassen. Als Untersetzung zwischen Antriebsmotor und HMQ Getriebe werden Zwischengetriebe oder bei kleineren Kraftübertragungen Riementriebe verwendet. Die rotatorische Bewegung der Antriebswelle wird auf den Exzenter übertragen und mittels Exzenterstangen über die Kreuzköpfe in eine Hubbewegung auf die Kolbenstangen gewandelt.

www.abel.de

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